Schubert oder Nübel?

Diese Frage wird Schalke begleiten. Über den nächsten Spieltag hinaus. Sobald Schalkes Torhüter, wie auch immer er heißt, Unsicherheiten zeigt, wird ein Teil der Fans und ein Teil der Medien nach dem Fragen, der auf der Bank sitzt.

Aktuell werden zwei Fragen diskutiert: „Welcher der beiden ist der bessere Torhüter?“ und „Soll man einen Spieler bevorzugen, weil er über die Saison hinaus dem Club erhalten bleibt?“. Diese Diskussionen werden mal parallel, mal inhaltlich vermischt geführt. Und häufig ist eine gehörige Portion verletztes Schalke-Herz im Spiel, weil Nübel die Reservistenrolle bei Bayern München dem Stammplatz bei Schalke 04 vorzog.

Welcher der beiden ist der bessere Torhüter?

Alexander Nübel ist ein herausragendes Torhütertalent. Das glauben die Verantwortlichen des FC Bayern München. Das glauben die Verantwortlichen des FC Schalke 04, die ihm dem Vernehmen nach noch mehr als die Bayern boten, um ihn zu halten. Das glaubten auch 90% der Schalker Anhänger, bis publik wurde, dass Nübel seinen Vertrag bei den Blauen nicht verlängern würde.

Alexander Nübel konnte Ralf Fährmann als Nummer 1 verdrängen, weil Ralf Fährmann in der Hinrunde der vergangenen Saison immer wieder Schwächen zeigte und weil Nübel ein modernes Torwartspiel mitbrachte. Weil Nübels Einsatz zu diesem Zeitpunkt mehr Erfolg versprach. Nübel hat in einigen Spielen überragend gehalten und Schalke Punkte gesichert. Trotzdem unterliefen ihm auch immer wieder Fehler. Manch ein Beobachter vermutete, dass die Situation um seinen Vertrag seine Leistung negativ beeinflusste.

In den vier Spielen, die Markus Schubert nun absolvierte, zeigte er starke Reaktionen auf der Linie und ein souveränes Spiel mit dem Ball am Fuß. Bei hohen Bällen zeigte er allerdings immer wieder Unsicherheiten. Gegen Wolfsburg und gegen Bayern München führte das zu Gegentoren.

Meines Erachtens ist Nübel weiter in seiner Entwicklung. Er zeigte schon Leistungen, die an Manuel Neuer erinnerten, die Schalke Punkte sicherten. Dass Markus Schuberts Limit auch so hoch festzusetzen ist, konnte dieser bislang nicht zeigen.

Markus Schubert ist zwei Jahre jünger als Alexander Nübel. Möglicherweise kann er Nübel überholen, sollte dieser in München nur noch auf der Bank sitzen und er selbst für Schalke spielen.
Auf jeden Fall muss Markus Schubert dringend seine auffällige Schwäche bei hohen Bällen abstellen. Gelingt ihm das nicht, wird er auch in der kommenden Saison nicht lange die Nummer 1 des FC Schalke 04 sein können.

Soll man einen Spieler bevorzugen, weil er über die Saison hinaus dem Club erhalten bleibt?

Dieser Frage ist sehr viel leichter und klarer zu beantworten. Nein. Man soll immer nur die Spieler bevorzugen, die aktuell besser sind und heute eine größere Chance auf die nächsten drei Punkte versprechen.

Einen längeren Vertrag bei einem Club zu haben ist keine Leistung. Hätte Schalke Raul oder Huntelaar durch längerfristig an Schalke gebundene Spieler ersetzen sollen, als klar war dass diese Stars Schalke verlassen? Damit die anderen Spielpraxis erhalten? Weil man dann für die Zukunft vielleicht besser gerüstet ist?

Das ist Humbug.

Profifußballer sind Ich-AGs. Schalke mietet sich deren Leistungen für eine Weile. Damit der Laden läuft, muss man möglichst erfolgreich sein, um möglichst viel Geld zu verdienen, um wiederum möglichst gute Spieler bezahlen zu können. Dass irgendein Spieler irgendwann total supergut wird, weil man ihn heute einem besseren Spieler vorzieht, lässt sich nicht garantieren. Das Leistungsprinzip im Profisport sieht aber vor, dass man alles daran setzt, im Hier und Jetzt zu erreichen, was sich erreichen lässt.

Und nu‘?

Die Situation um Nübel und Schubert ist verworren, auch weil Schalke nicht klar agierte. Nübel die Kapitänsbinde anzupappen, um ihn per angehobenem Stellenwert zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen, war schon unsouverän. Nübel die Binde, nach dessen Vertragsentscheidung, wieder abzunehmen, war peinlich.
Mit seiner Darstellung, dass beide Torhüter angeblich gleichwertig stark seien, hat David Wagner befeuert, dass den Rest der Saison bei jedem Wackler über den jeweils anderen Torhüter gesprochen werden wird.

Ich glaube, dass beiden Torhütern eine klare Hierarchie hätte helfen können. Nübel hätte als Nummer 1 unterstützt werden sollen; unabhängig von seiner Vertragsentscheidung. Geschützt vor provozierenden Medienstorys und geschützt vor keifenden Fans, hätten ihn Trainer, Verantwortliche und Teamkollegen in die Mitte nehmen, ihm die Rückendeckung für bestmögliche Leistungen bieten sollen.

Schubert hätte mit der Ansage, dass ihm die Zukunft gehöre, dass er dann alle Chancen bekomme, wenn Nübel weg ist, aus dem allzu scharfen Fokus genommen werden können. Von ihm wären dann nicht jetzt schon Nummer 1-Leistungen erwartet worden, wo sich das Trainerteam doch eigentlich noch nicht für ihn entschieden hatte, wo er doch lediglich durch Nübels Sperre ins Tor kam.

So war’s nicht. Ich denke, David Wagner täte dennoch gut daran, fortan so zu tun, als sei es intern immer so abgesprochen gewesen. Die Torhüterfrage droht die Rückrunde zu überschatten. Ma’kucken.


13 Gedanken zu “Schubert oder Nübel?

  1. Guter, differenzierter Kommentar.
    “Die Fans wollen das Schubert spielt“, las ich am Wochenende. Ich bin auch ein Fan, mir ist persönlich wurscht wer spielt, wenn er denn der bessere auf der Position ist.
    Letztendlich entscheidet über die Aufstellung der Trainer und nicht die Fans, Medien, oder ein anderer Mandatsträger des Vereins.
    Ich vertraue da voll auf David Wagner.

  2. Danke Thorsten, nichts anderes hätte ich von Dir erwartet. ;-) Sachlich ist Werder Bremen. Schalke steht für den – höchst risikoreichen, weil von Emotionen getriebenen – Königsweg. Schubert könnte – angesichts des Drucks, der auf Nübel lasten wird – auch sportlich die bessere Lösung sein. Man weiß es halt nicht. In jedem Fall aber wäre Schubert für die Psycho-Hygiene des Schalke-Fans (ich schließe mich da selbst mit ein) die wohltuendere Alternative. Ma‘ ganz ehrlich: Wäre doch cool, wenn wir uns sportlich nicht verschlechtern würden …und Nübel wichtige „Spielpraxis“ verschaffen könnten, auf der Position, die er demnächst spielen wird.
    Leider lehrt die Erfahrung, dass königsblaue Königswege häufig ins Chaos führen. Insofern bin ich – entgegen meiner Gefühlslage – schon fast wieder versucht, Dir zuzustimmen, Thorsten. Andererseits: Nübel wird von den eigenen Fans ausgepfiffen werden und die geifernden, so genannten, Medienvertreter werden jede mögliche Konstellation nutzen können, um Öl ins Feuer zu gießen. Ich fürchte auch, dass die Torwartfrage, die Rückrunde überschatten wird. Da hilft nur eins: Siege!

  3. Ich halte mal in dem Punkt dagegen: „Dieser Frage ist sehr viel leichter und klarer zu beantworten. Nein. Man soll immer nur die Spieler bevorzugen, die aktuell besser sind und heute eine größere Chance auf die nächsten drei Punkte versprechen.“

    Das ist die Quintessenz von kurzfristigem Denken. Mir scheint kurzfristiges Denken wurde Schalke oft genug als Fehler in der Vergangenheit vorgeworfen. Wahrscheinlich hast Du es selbst nicht ganz so krass gedacht wie formultiert, aber nach dieser Formulierung:
    – dürfte man einem unerfahrenem Talent auf keiner Position Einsatzzeiten geben. Denn der erfahrene Spieler performt ja wahrscheinlich besser.
    – dürfte man nie einen überfälligen Umbruch im Kader vollziehen, weil man ja kurzfristig bessere Spieler durch Entwicklungsspieler ersetzt. Ich vermute ein Raul wäre mit 34 auch noch ein Jahr besser gewesen als sein Nachfolger. Trotzdem war die Entscheidung das Geld lieber in Nachfolger zu investieren aus meiner Sicht richtig.

    Gehen wir davon aus, dass Nübel tatsächlich um X besser ist als Schubert:
    „Wie viele Punkte gewinnen wir diese Saison durch X mehr?“ (und eventuell „Macht dies einen Unterschied im Tabellenplatz?“)

    Gegnüber steht dem jedoch (fernab von Fan-Wut):
    – Wie viele Punkte erreichen wir 2020/21 mehr dadurch, dass Schubert einen ganze Rückrunde Erfahrung sammelt?
    – Beziehungsweise im Worst-Case: Wie viel früher wissen wir für die Saison 2020/21, dass wir einen neuen Keeper brauchen, weil Schubert nicht gut genug ist? Wie viel leichter ist es dann einen besseren Torhüter zu verpflichten?

    Lassen wir Nübel spielen starten wir entweder mit einem unbewiesenen und unerfahrenen Schubert oder suchen auf dem Transfermarkt einen Stammkeeper und/oder Konkurrenten und/oder Ersatz? Lassen wir Schubert spielen bekommen wir (vielleicht) mehr Gegentore, die (vielleicht) zu Punktverlusten führen die (vielleicht) zu einer schlechteren Platzierung führen. Dafür wissen wir für 2020/21 genau ob Schubert unser Keeper sein wird oder nicht und im „keep“ Fall haben wir einen erfahreneren Keeper, der einige seiner Anfängerfehler bereits hinter sich hat.

    Betrachtet man das ganze aus der Spieltheorie ist eben die jetzige Leistungsfähigkeit nicht das alleinige Kriterium. Deshalb ist mein Kommentar auch als deutliches Kontra zu Deiner Meinung zu sehen (die ich aber auch für Nachvollziehbar halte und mein Kommentar auch extra ein wenig überzogen formuliert habe um eine sachliche Debatte anzustoßen).

  4. Ich sehe es auch wie swe: Schubert sollte die Gelegenheit bekommen sich in einer Rückrunde ohne Dreifachbelastung zu bewähren um dann hoffentlich gestärkt in die wesentlich schwierigere nächste Saison mit (hoffentlich) internationalen Spielen zu gehen.
    Die Kapitänsfrage zu diskutieren ist m. E. müssig. Im Nachhinein war es ein Fehler Nübel zum Kapitän zu machen, ihn für die Rückrunde in dem Amt zu lassen: für mich nicht vorstellbar. Der Wechsel zu Mascarell kam früh und schnell. Was ist daran peinlich?
    Die Schalke-Fans sollten lernen mit solchen Wechseln (Neuer, Goretzka, Nübel) etwas professioneller umzugehen. Dass Nübel wie schon Goretzka ablösefrei gehen kann ist ärgerlich, es sollte uns aber nicht zusätzlich durch endlose Folge-Diskussionen schwächen.

  5. @swe:

    Danke für Deinen Kommentar. Doch, ich habe es tatsächlich genau so krass gedacht, wie ich es formuliert habe. Allerdings ist dabei offensichtlich nicht klar geworden, dass ich hier von Trainerentscheidungen rede.

    Einen Kaderumbruch plant der Manager bzw. „Sportvorstand“ bei Schalke 04. Dass der auch mal mit jüngeren, unerfahreneren und günstigeren Spielern plant, ist klar. In dessen Position geht es um Budget, um Zukunft, um die nächste Saison, um Morgen.

    Oben schreibe ich über den Trainer. Der Trainer setzt Matondo ein, weil er glaubt, dass dieser gegen diesen Gegner ob seiner Schnelligkeit einen Vorteil mitbringt. Er lässt Kutucu draußen, weil er denkt, dass Raman oder auch Burgstaller die besseren Pressingspieler sind, weil Schalkes Spiel auf Offensivpressing als wichtigstes Stilmittel aufgebaut ist.

    Matondo spielt nicht, damit er sich „entwickelt“. Das muss nebenbei passieren. Zuerst muss er den Trainer im Training überzeugen, dass sein Einsatz eher Erfolg verspricht, als der des Kaderkumpel.

    Lassen wir Nübel spielen starten wir entweder mit einem unbewiesenen und unerfahrenen Schubert oder suchen auf dem Transfermarkt einen Stammkeeper und/oder Konkurrenten und/oder Ersatz? Lassen wir Schubert spielen bekommen wir (vielleicht) mehr Gegentore, die (vielleicht) zu Punktverlusten führen die (vielleicht) zu einer schlechteren Platzierung führen.

    Dem Trainer müssen Überlegungen zur neuen Saison im Heute zunächst mal egal sein. Keiner weiß, was kommende Saison ist. Vielleicht reißt sich Schubert im Training ein Kreuzband und fällt die ganze Saison 20/21 aus. Vielleicht verliert Schalke die nächsten 6 Spiele, gerät wieder in die Nähe der Abstiegsränge und David Wagner ist nächsten Sommer gar kein Schalke-Trainer mehr.

    Jeder einzelne Tabellenplatz bedeutet mehr oder weniger TV-Geld. Ein Punkt Unterschied kann die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb und damit zig Millionen Euro mehr Geld in Schalkes Bilanz für die nächste Spielzeit bedeuten. Für die einzelnen Spieler bedeuten Siege und erreichte Ziele mehr Geld.

    Schalke muss immer alles dafür tun, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Da würde sich ein Trainer gegenüber seinem Team unglaubwürdig machen, wenn die Spieler den Eindruck hätten, dass der Trainer nicht die besten Leute aufstellt.

    @Klaus:

    Im Nachhinein war es ein Fehler Nübel zum Kapitän zu machen, ihn für die Rückrunde in dem Amt zu lassen: für mich nicht vorstellbar.

    Kann ich verstehen. Ich möchte trotzdem bemerken: Manuel Neuer war 2011, im Jahr des Pokalsiegs und vor seinem Wechsel, auch Kapitän und blieb es bis zuletzt. Und sind wir ehrlich, im Vergleich zu dem Tullus um Neuer war und ist die Nübel-Nummer pipifax.

  6. „im Vergleich zu dem Tullus um Neuer war und ist die Nübel-Nummer pipifax“
    Stimmt das wirklich? Natürlich war Neuer als bekennender Ur-Schalker eine ganz andere Nummer, aber vom Gefühl her ist der Nübel-Wechsel – gemessen an der Berichterstattung und Anzahl der Meinungsäußerungen von so ziemlich jedem – ein größeres Ding als der Neuer-Wechsel damals. Fußball ist in den letzten zehn Jahren gesellschaftlich größer geworden, die Anzahl der Medien, die berichten, hat zugenommen, und auch die der Personen, die meinen, eine Meinung haben zu müssen. Dazu kommt die Wut darauf, dass er ablösefrei geht (anders als Neuer). Da kann Nübel wenig für, aber die Wut trifft ihn trotzdem.
    Aber kann auch sein, dass ich falsch liege und mich nur nicht richtig erinnern kann. Würd mich interessieren, wie ihr das seht.

  7. „Manuel Neuer war 2011, im Jahr des Pokalsiegs und vor seinem Wechsel, auch Kapitän und blieb es bis zuletzt.“

    Das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Allerdings hatte Neuer auch keinen ernsthaften Konkurrenten hinter sich (Schober und Unnerstall). Nach seinem Weggang holten wir Fährmann zurück, und später Hildebrand.

    @Grieche:
    Neuer hat seinen Wechsel erst viel später bekanntgegeben und nicht in die nachrichtenarme Winterpause hinein. Ansonsten gebe ich Dir aber recht.

  8. Ihr dürft bitte nicht vergessen, das 2011 das Zeitalter der Smartphones und social media gerade erst am explodieren war. Das war medial betrachtet eine ganz andere Epoche. Man kann den Wechsel von Neuer und Nübel aus dieser Perspektive gar nicht miteinander vergleichen.

    Ich sehe das auch so wie Torsten. Der Trainer muß und wird es auch entscheiden. Und dabei spielen selbstverständlich Tabellenplätze und Ergebnisse eine sehr gewichtige Rolle. Letztendlich ist der Job des Trainers vom sportlichen Erfolg abhängig.
    Bei gleicher Befähigung, und das ist wohl unstrittig, würde ein Schubert den Vorzug bekommen. Da wird der Wagner nicht weit von der Fanseele entfernt sein. Alles andere sind das Produkt von Einsätzen und dem Trainingseindruck. Und da vertraue ich auf David Wagner.

    Und mal so nebenbei, solange ein Spieler auf der Payroll steht, sollten wir Ihn auch als Teil der Profimannschaft betrachten. Das ist kein Mitglied bei uns, das ist ein befristeter Angestellter. Nübel erfüllt seinen Vertrag und geht zum Klassenprimus. Das würden viele von uns in Ihrer beruflichen Laufbahn doch auch machen, alleine schon weil sich das im Lebenslauf klasse macht.
    Ich werde Ihn, wenn er für uns spielt, genauso supporten wie die anderen 10 auf dem Platz!
    Alles andere ist meines Erachtens eine ziemlich verklärte Fussballromantik.

  9. Der Fall Neuer war einzigartig, auf jeden Fall für die Bundesliga, vielleicht sogar für den gesamten Profisport. Noch nie hat ein Spieler eine derartige Identifikation mit einem Verein vorgegaukelt und jahrelang massiv davon profitiert, bis sich alles als riesige Lüge entpuppt hat.

    Vor allem wurden damals die Bayern auch noch wesentlich mehr als direkter Konkurrent wahrgenommen als dies nach deren Meisterschaftsserie und dem Erstarken der ungeliebten Nachbarn heute der Fall ist. Heute kann man einen Wechsel zum FCB aus sportlicher Sicht eher nachvollziehen als damals.

    Nübel kommt nicht aus der Knappenschmiede und hat Treueschwüre immer vermieden. Sicher gewinnt er durch den Wechsel keinen Beliebtheitspreis, ich sehe aber auch kein größeres Problem darin, ihn bis Saisonende zu bringen. Für mich ist das ähnlich gelagert wie der Fall Goretzka, bei dem sich die Unmutsbekundungen auch in überschaubaren Grenzen hielten.

  10. Wir haben die Chance, einen Champions-League-Platz zu erreichen. Wenn das mit Nübel aussichtsreicher ist als mit Schubert, und davon ist im Moment auszugehen, dann sollte Nübel spielen.

    Aber das liegt alles bei Wagner.

  11. Alexander Nübel wird gegen Hertha BSC im Tor stehen. Markus Schubert ist verletzt. Darüber wird sich David Wagner nicht freuen, weil es den Kader insgesamt schwächt. Es erleichtert aber seine Pressearbeit, da er nun kein Ranking begründen muss.

    Toni Lieto schreibt heute im kicker, dass David Wagner, auch unabhängig von Schuberts Verletzung, für die weiteren Spiele auf Alexander Nübel setze. Aus Leistungsgründen, weil dieser weiter sei, mehr Präsenz auf dem Platz habe.

    Ich denke, dass viel dafür spricht, dass sich Schalke für die nächste Saison, trotz Fährmanns Rückkehr, noch mal nach Verstärkung für die Torhüterposition umsehen wird.

    Ma’kucken.

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